Die Schulanlage Kleinholz beschreitet pädagogisch und energietechnisch neue Wege
Die allmendartigen Sportanlagen vor den Toren der Stadt erfahren durch eine rege Wohnbautätigkeit eine grosse städtebauliche Veränderung. Der neuen Schulanlage Kleinholz kommt dabei die Rolle eines neuen, lebendigen und multifunktionalen Quartierorts in Olten Süd zu.
Die Typologie des Gebäudes nimmt Bezug auf die programmatischen Anforderungen eines neuartigen, zeitgemässen pädagogischen Konzepts, welches sich durch flexible Unterrichtskonzepte auszeichnet: ‘Das traditionelle Klassenzimmer und der Fachraum verlieren dabei als Instruktionsräume ihre zentrale Bedeutung und werden Teil einer lernförderlichen Umgebung.’
Die Anordnung der Räume fördert die Zusammenarbeit über die Klassen hinaus. So ist das zentrale Forum ein architektonisches Abbild dieser gesteigerten Bedeutung von Gemeinschaft.
Um der aktuellen Energiekrise und den steigenden Baukosten etwas entgegen halten zu können, wird auf energieintensive Technik gänzlich verzichtet und eine Lowtech-Architektur umgesetzt. Unter Einbezug und Instruktion der Lehrpersonen wird das Primarschulgebäude natürlich belüftet, gestalterisch wirksame Fassadenlamellen erlauben eine witterungsunabhängige Fensterlüftung.