Visualization © Soppelsa Architekten GmbH

Die bestehende Stadtstruktur zeigt sich sehr heterogen, sowohl bezüglich der Entstehungszeit und –geschichte als auch der Grundflächen und Volumen. Die Antwort auf diesen vielschichtigen Ort ist eine fragmentierte Gebäudestruktur, welche am Übergang von Stadt zu Park an der Kavalierstrasse liegt. Die 2-geschossige Gebäudekomposition spannt sich im Stadtpark zwischen den bestehenden schützenswerten Bäumen auf. Kerne wachsen aus dem Erdboden und tragen die in Tiefe und Höhe leicht versetzten Volumen. Der Parkraum fliesst zwischen den Gebäudekernen hindurch. Die gleichermassen attraktiven Nutzungen des Museums und des Stadtparks bieten so das Potential zur gegenseitigen Aufwertung. So soll das Erdgeschoss als eine Art Stadtforum verstanden werden, welches seinen Beitrag zur Öffentlichkeit des Stadtparkes leistet. Das Gebäude erschliesst sich von allen Seiten hin zum mittig gelegenen Foyer, welches sich über beide Geschosse als inneres Atrium erstreckt und so visuell eine Verbindung von der Ausstellungsebene zur Zugangsebene schafft. Das luftig leichte Atrium kontrastiert zu den geschlossenen, schweren Museumskuben. Während im Verlaufe des Tages die Gebäudekörper die Räume definieren und sich die Glasebene nahezu auflöst, sind es in der Dämmung und bei Dunkelheit die ausgeleuchteten Räume, die nach aussen strahlen. Die einzelnen Ausstellungsbereiche gruppieren sich um das innere Atrium. In den verglasten Übergängen zwischen den einzelnen Museumskuben wird dem Besucher der Blick zum Park und zur Strasse hin freigegeben. Gleichzeitig fällt über diese Zwischenräume Licht in die darunterliegende Zugangsebene.

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Bauhaus Museum Dessau

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Location
Dessau, Germany
Year
2015
Aufgabe
Neubau Museum mit Freianlagen
Mitarbeit Wettbewerb
Takuto Ihara, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa
Kenndaten
5'530m2 | 25 Mio Euro
Internationaler Realisierungswettbewerb
2015, Endrunde
Bauherrschaft
Stiftung Bauhaus Dessau

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