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Der Campus Agroscope Posieux ist eingebettet in eine weite, offene Landschaft. Westlich und nördlich wird das Areal durch zwei Laborgebäude begrenzt. Dazwischen soll ein neues Restaurant- und Konferenzgebäude erstellt werden. Die Bauparzelle ist geprägt durch die von West nach Ost abfallende Topographie. Ein eingeschossgies, quadratisches Volumen besetzt die nordwestliche Ecke der Parzelle. Unter dem Dach werden der Konferenzsaal, das Restaurant, die Produktionsküche und die Bibliothek auf einer Ebene angeordnet. Das Dach kragt allseitig aus und wird an seinen vier Seiten durch Betonkerne stabilisiert. So scheint es von aussen, als würde das Dach alleine von diesen vier Betonkernen getragen. Die abfallende Topographie wird in das Gebäude genommen und im Innern erfahrbar gemacht. Es entstehen Raumhöhen von vier bis fünfeinhalb Metern. Der allseitig verglaste Pavillon lässt die Landschaft hindurch fliessen. Man betritt das Gebäude über die vier vorangestellten Kerne. Eingangstore lassen sich am Morgen öffnen und signalisieren den Leuten, dass das Haus offen ist, wie bei einer Scheune. Jedem der vier Kerne wird eine spezifische Eingangsfunktion zugeteilt. Der östliche Kern bildet das Hauptportal, der südliche den zweiten Eingang vom oberen Zugangsniveau, der westliche Kern beinhaltet den Zugang zur Hauswartwohnung, und der nördliche Kern dient als Anlieferungs- und Personalzugang der Produktionsküche. Die schweren Gebäudekerne und die feine Glaskonstruktion stehen in einer gegenseitigen Wechselwirkung zueinander: Während im Verlaufe des Tages die Gebäudekerne den Raum definieren, sind es in der Dämmung und bei Dunkelheit die ausgeleuchteten Räume, die nach aussen strahlen.

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Reichenbachstrasse 118 BE

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Location
Posieux, Switzerland
Year
2017
Aufgabe
Konferenzgebäude
Mitarbeit Wettbewerb
Filippo Brutto, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa
Kenndaten
2'040m2 GF | 9 Mio CHF
Offener Projektwettbewerb
2017, 6.Preis
Bauherrschaft
Bundesamt für Bauten und Logistik

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