© Michael Heinrich

Eine giebelständige Bauweise prägt das Ortsbild von Mittenwald. Diese Typologie wird mit dem Schulerweiterungsbau aufgenommen und zeitgemäß umgesetzt. Der Neubau vermittelt zwischen dem denkmalgeschützten ehemaligen Forstamtsgebäude, das zukünftig als Schulverwaltung genutzt wird, und den bestehenden Wekstattgebäuden der Schule. Mit der neuen Zuordnung des Haupteinganges am Forstamt, markiert das historische Gebäude den Auftakt zur Geigenbauschule. An einem vom Bergpanorama dominierten Erschließungshof sind die öffentlichen Nutzungen mit Foyer, Mensa und Terrassen angeordnet.

Der differenziert gestaffelte Neubau wird mit einem Verbindungsgang an das denkmalgeschützte Forstamt angebunden, wodurch dessen Eigenständigkeit bewahrt wird. An den Schulbestand wird mit einem Erschließungskern angedockt, die gestaffelte Baustruktur findet hier eine Fortsetzung.

Auftraggeber
Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Kenndaten
Leistungsphase: I-V
Planungszeit: 06/2009 - 09/2012
Bauzeit: 05/2011 - 09/2012 (Neubau)
Nutzfläche: 990 m² (Neubau)
BGF: 1.520 m² (Neubau)
BGF: 4.010 m² (Umbau)
BRI: 6.010 m³ (Neubau)

Publikationen
db 03.2015
Baumeister B12
Der Bauberater 4/2013

Geigenbauschule

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Sede
Mittenwald, Germania
Anno
2012

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