Für die Bebauung des brachliegenden Bahnhofareals in Zürich-Wollishofen schlagen wir eine lineare, offene Bebauungsstruktur entlang des Geleisefeldes vor, welche sich an den typologischen Merkmalen des Quartiers orientiert. Die Neubauten werden eigenständig entwickelt, um jeweils einen spezifischen Charakter je Gebäude zu erzeugen und die sequentielle Abfolge von Bauten und Freiräumen zu unterstützen. Gleichzeitig wird durch die Gebäudesetzung ein Raumkontinuum mit fliessenden Übergängen geschaffen: Ein sechsgeschossiges Ankunftsgebäude bildet zusammen mit dem denkmalgeschützten Aufnahmegebäude den Auftakt der Überbauung. Darauffolgend bildet das gemischt genutzte Laubenhaus den Übergang vom Bahnhofplatz zum durchgrünten Wohnquartier. Ein städtischer Kindergarten als zweigeschossiger, pavillonartiger Neubau schliesst den Verkehrsraum mit der Buswendeschleife der VBZ ab. Ein freistehender, punktueller Baukörper als «Stadtvilla im Grünen» schafft den Übergang zur losen Bebauungsstruktur nordwärts in Richtung Muraltengut. Sämtliche Gebäude werden über den inneren Freiraum erschlossen. Entsprechend soll eine Aktivierung der Vorzonen ermöglicht werden. Die Öffentlichkeit innerhalb der zusammenhängenden Stadtsequenz nimmt vom Bahnhofgebäude nordwärts graduell ab. Ab dem 1.Obergeschoss werden entsprechend der typologischen Differenzierung der Häuser unterschiedliche Wohnqualitäten angeboten, wobei eine grosse Mehrheit der Wohnungen Seesicht erhält. Die Neubauten werden strukturell als hybride Bauten in Holz und Beton geplant. Im architektonischen Ausdruck wird eine Differenzierung der Neubauten aufgrund der Lage und Nutzung entwickelt.

Foto © Soppelsa Architekten GmbH
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Disegno © Soppelsa Architekten GmbH
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Bahnhofsareal Zürich Wollishofen

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Sede
Zürich, Svizzera
Anno
2025 - 2030
Cliente
SBB AG Immobilien Development

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